Gedanken zum Jahr 2019

Irgendwie wird die Zeit immer schneller und schon wieder wünscht der Mitteldeutsche Müllerbund e.V., seinen Mitgliedern, ihren Angehörigen und Mitarbeitern ein gesundes und erfolgreiches Jahr - 2019.

Wir treten wieder an, um Ihnen mit unserer Hilfe, unseren geplanten Veranstaltungen, Versammlungen und ständigen Informationen etwas den Alltagsstress zu nehmen.

Zuerst sei ein kleiner Rückblick gestattet. Das letzte Jahr begann mit einem erfolgreichen Backseminar in Dresden. Im Februar wurde es ernst mit unserer Neuzertifizierung. Alle Ordner mussten den neuen Forderungen zur Zertifizierung angepasst werden, ein neuer Vertrag wurde ausgehandelt. Termine für Mühlenbesuche folgten. Im März gab es einen gewagten Schritt zum neuen Standort in Burgstädt – ein voller Erfolg. Im April mussten Abrechnung und Auswertung der Tagung und im Mai der Jahresabschluss des MMB für 2017 erledigt werden. Eine trockene Ernte stand bevor. Und dieses war Thema in den Versammlungen in Lingenau (Nord/Ost), Kleinfahner (Thüringen) und Roßwein (Sachsen). Die Ernte 2018 war kurz, zu trocken, mit geringeren Erträgen und höheren Preisen. Es gab viele Anfragen und dank unserer WhatsApp Gruppe kannten die meisten die aktuellen Preise. Besondere Bedingungen schaffen auch besondere Möglichkeiten. Viele Kollegen konnten ihre Preise endlich einmal wieder dem Markt anpassen. Hoffentlich hat auch jeder an die „schleichenden“ Kosten gedacht (Maut, Energie, Lohn …). Im Herbst fanden unsere Regionalen Stammtische in Kromsdorf und Bischofswerda statt. Die Treffen an den Stammtischen waren sehr gut besucht und mit vielen Informationen zur neuen Verpackungsverordnung bereichert - Arbeit im Dezember.

Das neue Jahr beginnt mit Arbeit für die zertifizierten Betriebe, für die ich neue Unterlagen angefertigt habe. Allen Betrieben empfehle ich, an die neue Verpackungsverordnung zu denken und wer muss, sich zu registrieren. Die Vorbereitung zu unserer 24. Mitteldeutschen Müllereifachtagung am 22. und 23. März laufen auf Hochtouren. In Burgstädt wird es wieder interessante Vorträge geben. Viele Aussteller haben sich bereits angemeldet. Ein schönes „Damen-Programm" ist in Arbeit. Jetzt warte ich auf die Anmeldungen unserer Mitglieder, für die der Müllerball noch schöner werden wird. Hierzu findet Ende Januar die nächste Vorstandssitzung in Burgstädt statt. Die Regionalversammlungen im Frühjahr sind für Anfang Juni 2019 geplant. Alle hoffen auf eine bessere Ernte in diesem Jahr und gleichbleibende Mehlpreise. Ob das funktionieren wird? Miteinander reden hilft immer, das sollte nie vergessen werden. Übrigens habe ich einmal einen schönen Spruch über unser Wirtschaftssystem gehört: „Alle Mitbewerber, die man nicht aufkaufen kann, mit denen sollte man zusammenarbeiten.“ Einmal darüber bitte nachdenken.

Es gibt wieder viel zu tun. Gemeinsam ist es für den Einzelnen leichter.

Glück zu - Hubertus Nitzschke

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