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Müllerrundschreiben

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„Low Carb“ ist für die meisten Menschen gleichbedeutend mit figurbewusster Ernährung. Dabei entbehrt die Theorie, Kohlenhydrate würden dick machen, jeglicher wissenschaftlichen Grundlage - und in Wahrheit wird umgekehrt ein Schuh ‘draus..

Vom 12. Bis 13. September 2017 findet in Detmold bereits zum 68. Mal die Tagung für Müllerei-Technologie statt, die von der dortigen Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e.V. veranstaltet wird. Zudem findet am 14. September 2017 das diesjährige Detmolder Erntegespräch statt. Die AGF lädt Sie herzlich ein, an beiden Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht monatlich Zahlen zur Vermahlung von Weizen und Roggen sowie zur Mehlherstellung. Die Zahlen für das Wirtschaftsjahr 2016/17 liegen nun vor. Es sind 7.718.854 t Weichweizen und 782.901 t Roggen d.h. 8.501.755 t Brotgetreide insgesamt vermahlen worden. Die Weizenmehlherstellung beträgt 6.230.639 t und die Roggenmehlherstellung liegt bei 688.121 t.

Die europäische Kommission hat Ende Juli 2017 einige Hinweise über die Bereitstellung der Informationen über Allergene in Lebensmitteln für die Verbraucher veröffentlicht. Diese sollen Unternehmen und Behörden helfen, die Anforderungen der Verordnung (EU) Nr.1169/2011 (LMIV) an die Kennzeichnung bestimmter Stoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, zu erfüllen. Beispielsweise gilt die Aufzählung in der Liste der LMIV zu Getreide, Milch oder Schalenfrüchte als abschließend. Weiter ist im Zutatenverzeichnis die spezifische Getreideart, wie Hafer oder Weizen zu benennen. Eine Bezeichnung lediglich als „Getreide“ ist nicht ausreichend Die Bekanntmachung hat lediglich einen empfehlenden Charakter. Nationale Vorschriften, wie kürzlich mit der LMIV AV erlassen, gehen vor. In Streitfragen bleibt der EuGH oberstes Gremium bei der Auslegung der LMIV.

Unsere Verbraucher vertrauen auf regional erzeugte Lebensmittel und sind bereitdafür tiefer in die Tasche zu greifen. Das geht aus einer repräsentativen Befragungdes Kompetenzzentrums Ernährung hervor, die Ernährungsminister Helmut Brunnerin Auftrag gegeben hatte. Der Studie zufolge schenken rund 60 Prozent derVerbraucher den Lebensmitteln aus der eigenen Region großes Vertrauen. 80 Prozentsehen die oft höheren Preise für regionale Produkte als angemessen an.

PKW, LKW und Transporter sind fester Bestandteil in der Logistik. Aber viele Fahrer, die z.B. vom Pkw auf den Transporter umsteigen, wissen wenig über das Fahrverhalten von Nutzfahrzeugen. Fahrertrainings verbessern das fahrerische Können. Die BGN beteiligt sich an den Kosten eines solchen Fahrertrainings mit 78 Euro pro Teilnehmer. Das gilt natürlich auch für Motorrad- und Pkw-Training.

Den Müllerberuf gekonnt in „Szene“ setzen, den Verbrauchern erklären, warum dieser so wichtig ist und ihm veranschaulichen, dass ohne das Produkt des Müllers, dem Grundnahrungsmittel Nummer Eins, dem Mehl, nichts gebacken wäre. All das gehört zu guter Öffentlichkeitsarbeit, die die Müllerei immer wieder in ein gutes Licht setzt und dem Beruf des Müllers möglichst hohes Ansehen verleiht. Neben den „Spaziergängen der Ernährung“, wie im Rundschreiben Nr. 12 berichtet, möchten wir auch die Beispiele von Andrea Ramsauer, von der Poschenrieder Mühle in Bruckdorf, Herrn Johann Gfaller, von der Haslacher Mühle in Traunstein, und Frau Petra Schuster, von der Schustermühle in Kemnath, hinweisen. Der Bayerische Müllerbund möchte sich hierfür sehr herzlich bedanken.

Jedes Jahr im November veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung e.V. AGF in Detmold die Tagung für Bäckerei-Technologie. Wie in den vergangenen Jahren, berichten Referenten des Max-Rubner-Instituts über spezielle Erfahrungen mit Getreidemahlerzeugnissen aus der Ernte 2017, wozu die AGF Mehlmuster von Ihnen benötigt.

Die Roggen- und Weizenernte 2017 begann deutschlandweit bei beständigem Wetter, zum Teil bereits Anfang Juli, sehr vielversprechend. Gute Qualitäten, durchschnittliche Erträge und annähernd kein Mutterkorn und DON zeichneten die ersten Partien aus. Dann kam der große Regen, wo es in einer Woche vielerorts mehr geregnet hat als normalerweise im ganzen Monat Juli. In Süddeutschland konnte die Ernte danach relativ schnell fortgeführt werden, auch wenn es bereits gesunkene Fallzahlen gab. In Norddeutschland, wo das Wasser zum Teil in den Feldern stand, musste erst einmal gewartet werden, bis die Felder wieder einigermaßen befahrbar waren. Dennoch ist die Ernte 2017 müllerisch in Bayern insgesamt in Ordnung, auch wenn schwächere Fallzahlen und zuletzt auch Hektolitergewichte den Arbeitsaufwand der Mühlen deutlich erhöhen.

Ein normaler Elektro-Weidezaun mit einer Höhe von 20 cm direkt über dem Boden gespannt dient als günstiger und effektiver Baumschutz vor dem Biber

Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft berichtet, ist der ökologische Landbau in Deutschland 2016 überdurchschnittlich stark gewachsen. Besonders hoch ist der Anstieg bei der ökologisch bewirtschafteten Fläche: 2016 wurden auf 1.251.320 Hektar Bio-Lebensmittel erzeugt, ein deutlicher Zuwachs von 14,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2015: 1.088.828 Hektar). Die Zahl der ökologisch erzeugenden Betriebe betrug 27.132, das waren 9,6 Prozent mehr als 2015 (24.736).

Teilnahmeerklärung

Merkblatt - Arbeitsanweisung

Auftragsschein - Standard

Auftragsschein - QS

Auftragsschein - Liste

Das Europäische Getreidemonitoring ist die Grundlage für das Risikomanagement in der Getreidebranche: Für Ihren Betrieb, für Landwirtschaft, Getreidehandel, Müllerei und Bäckerei sowie die Risikokommunikation der Verbände. Am 1. August 2017 beginnt das EGM im Getreidewirtschaftsjahr 2017/18. Verwenden Sie deshalb bitte ab sofort ausschließlich die neuen beiliegenden Auftragsscheine 2017/2018. Neben den neuen Auftragsscheinen in der Anlage dieses Rundschreibens gibt es ein lesenswertes Informationsschreiben sowie ein praktisches Merkblatt, das als Arbeitsanweisung dienen soll auf Abruf.

Jeder Betrieb braucht ausgebildete Ersthelfer. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe BGN übernimmt die Kursgebühren für die Ersthelferausbildung bei einer zugelassenen Ausbildungsorganisation, sowie die Gebühren der Auffrischkurse alle 2 Jahre.

Das Getreidejahrbuch 2017/18 ist nun ganz neu im Verlag Moritz-Schäfer erschienen.
Das Getreidejahrbuch ist in der Praxis eine nützliche und unentbehrliche Informationsquelle und sollte deshalb in jedem Mühlenbüro vorzufinden sein. Es erscheint in diesem Jahr bereits im 60. Jahrgang und erfreut sich in Fachkreisen großer Beliebtheit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Transparenz auf dem Getreidemarkt, die unerlässlich ist für Entscheidungen auf allen Ebenen der Getreidewirtschaft.

Markenmehle kosten im Mai 2017 96 Cent, 3 Cent mehr als im Vormonat und 5 Cent mehr als im Vorjahresmonat. Handelsmehle kosten bundesweit 32 Cent je kg, 8,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

 
 
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